Wie alles begann

Unsere neue Heimat Rhön

Ein neuer Lebensabschnitt, eine gemeinsame Wohnung und das mit unseren tollen Hunden. Das war mein Wunsch, den ich gerne wieder in der Nähe meiner Familie und Freunde verwirklichen wollte. Zu diesem Zeitpunkt wohnte ich noch in Sachsen bei Dresden wo ich 15 Jahre lebte, nachdem ich aus den alten Bundesländern zugezogen bin. Es gestaltete sich schon mit der Wohnungssuche zu beginn sehr schwierig. Wir mussten die Erfahrung machen, das Mieter mit Hunden leider zum größten Teil nicht Willkommen sind und das machte die Wohnungssuche in der Region Schlüchtern zu diesem Zeitpunkt unmöglich. Nach vielen Enttäuschungen und Frust, zeitlichem Druck wegen der Organisation zwei Haushalte aus unterschiedlichen Bundesländern zusammenzuführen, erfüllte sich unser Wunsch schließlich doch noch.

Leben auf einem Pferdehof in der Rhön

so stand es in der Überschrift, in einer Anzeige auf die wir mit Hoffnung reagierten. Es war ein Kindheitswunsch meiner Lebensgefährtin und nicht wirklich die Richtung, die ich gehen wollte. Ich auf einem Pferdehof? Das waren anfänglich meine Gedanken, aber da ich generell für neues offen bin, stand einer Besichtigung nichts im Wege. Schon am Telefon merkten wir, wie nett und spontan unsere Vermieter sind, was unsere Neugier und Hoffnung wieder antrieb. Sonntags am gleichen Tag, fuhren wir voller Neugier nach Hilders in die schöne Rhön, um uns die Wohnung auf dem Pferdehof anzuschauen.

Alles kommt, wie es kommen soll

dachte ich mir schon während der Fahrt, als wir in die  Rhön fuhren. Die Landschaft, tolle Ausblicke, die Luft, ein Gefühl von Urlaub und die Seele baumeln lassen. Hier kann ich mit meiner Kamera tolle Fotos verewigen, ohne lange suchen zu müssen dachte ich mir. Als wir auf dem Hof so nett und herzlich begrüßt wurden, fühlten wir uns gleich sehr wohl. Weiden und Wege direkt hinter dem Haus, die zum spazieren gehen einladen und das Hofleben mit all seinen Tieren, ein Gedanke, an den ich mich dann auch ganz schnell gewöhnen konnte.

Wir wurden sehr herzlich zum Kaffee eingeladen, während dessen der Mietvertrag ausgedruckt wurde. Unsere Matta war natürlich zur Besichtigung dabei und durfte sich im Haus der Vermieter frei bewegen….auch die 2 haben nämlich Hunde. Ausgerechnet ihrer kleinen im Haus lebenden Hündin stibitzte sie ihr Spielzeug und zerlegte es unter dem Tisch in 1000 Einzelteile während wir den Vertrag unterschrieben. Was für eine Blamage, wir dachten: „oh nein, was für einen Eindruck man damit beim ersten kennenlernen hinterlässt“,  Christina reagierte toll,  sie lachte nur und meinte das wäre garnicht schlimm, ihre Hündin hätte damit eh nie gespielt und so hätte wenigstens Matta ihren Spass gehabt. Unsere zwei lieben Hunde waren hier ebenfalls Willkommen.