Ich habe vor einigen Jahren die Fotografie für mich entdeckt, nach dem ich als Musiker und Musikproduzent pausierte. In dieser Zeit befasste ich mich intensiv mit der Fotografie und merkte schnell, das ich meine Kreativität mit ihr entfalten und ausleben kann. Mittlerweile einige Jahre später, gebe ich selbst Workshops für alle, die Unterstützung für ihre ersten Gehversuche erhalten möchten. Ich selbst habe oft die Erfahrung gemacht, das es effektiver ist sich einen Trainer zur Seite zu stellen, als sich lange Zeit durch das Internet zu quälen. Das letztere macht leider oft nur durcheinander.

Wie sah mein Anfang in der Fotografie aus?

Es war für mich eine Achterbahnfahrt, ich steckte meine Ziele in kurzer Zeit viel zu hoch, war zu ungeduldig, was mich letztendlich demotivierte. Fotografie ist Kunst, die sich nicht kurzfristig erlernen lässt. Ich verglich schon zu Beginn meine Bilder mit Fotografen, die schon viele Jahre Erfahrungen hatten und daraus konnte ich vieles lernen. Kennst du das auch?

Was hat mir schließlich am Anfang geholfen?

Ich las Berichte anderer Fotografen und konnte so von ihren Erfahrungen profitieren. Anschließend entschloss ich mich einige Fotokurse zu besuchen, damit Dozenten genau auf meine Fragen und Situationen eingehen konnten. Dieses Geld war definitiv sehr gut angelegt. Hier war für mich der entscheidende Vorteil, das ein Model zur Verfügung stand, um gelerntes mit dem Dozenten gleich in die Praxis umzusetzen. Ich meldete mich auch in der Fotocommunity an, um meine Bilder von anderen Fotografen kritisieren zu lassen. Diese bietet zusätzlich eine tolle Plattform an, die kostenlose Fotografie-Tipps und aktuell über 50 Fotokurse für 6,99 im Monat anbietet. Auch dieses nutze ich heute noch sehr gerne, um mich in andere Themengebiete weiterzubilden. Diese waren für mich sehr gut angelegt und hier konnte ich Themenbasiert sehr viel lernen. 

Andreas Maul

Fotografie aus Leidenschaft
“Entscheidend ist nicht die Technik, sondern die Bildaussage!”
Welche Technik ist anfangs ratsam?

Hier gibt es unzählige Meinungen im Internet zu lesen, die mich anfangs durcheinander brachten. Ich erkläre in meinen Workshops, das auch ein Handy für die ersten Gehversuche ausreiche, was ich dann in der Praxis natürlich gerne auch zeigte. Natürlich hat ein Handy dann auch schnell seine Grenzen, aber du kannst mit dem Thema Bildausschnitt, goldener Schnitt und der Dreiviertel Regel, schon viel mit deinen Bildern positiv bewirken und die Grundlagen gut nachvollziehen.

Meine ersten Gehversuche startete ich mit einer Sony A 65 (Spiegelreflex), ich lernte so mit Blende, Verschlusszeit und ISO umzugehen (Belichtungsdreieck). Aber auch welche Objektive ich verwenden sollte und ihre Vor und Nachteile. Ich entschied mich bei meinem nächsten Kauf für eine Sony A 7 II (Spiegellos). Aktuell verewige ich meine Momente mit der Sony A 7 rIII.(Stand 2022)

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